Fremdsprachen lernen in der Schule – Herausforderung oder Überforderung?

Beitrag von: am Aug 8, 2014 | Keine Kommentare

In den Schaffhauser Schulen lernen die Kinder ab der dritten Klasse Englisch und ab fünften Klasse Französisch. Entweder Französisch oder Englisch – Schaffhauser Primarschüler sollen nur noch eine Fremdsprache lernen. Mit zwei Fremdsprachen seien sie überfordert. Dies hat das Kantonsparlament im Februar 2014 mit 29 zu 15 Stimmen gut fünf Jahre nach der Einführung des Englischunterrichts als zweiter Fremdsprache an der Primarschule befunden. Der Kanton soll sich bei der Konferenz der Erziehungsdirektoren (EDK) dafür einsetzten, dass in der Primarschule nur noch eine Fremdsprache obligatorisch ist. Das Erlernen weiterer Fremdsprachen soll freiwillig sein.

Der Verein phsh lädt ein zu einem öffentlichen Abend mit Information, Analyse und Diskussion zu einem für die Schweiz wesentlichen Bildungsthema.

 Mittwoch, 17. September 2014 um 19 Uhr an der

 PH Schaffhausen, Amsler-Laffonstrasse 1d, Schaffhausen,

 Silvia Gfeller, Bereichsleiterin an der Pädagogischen Hochschule Bern, bringt in ihrem Referat die Sicht der Bildungswissenschaftlerin ein. Christian Amsler, Schaffhauser Erziehungsdirketor, vertritt in seinem Vortrag bildungspolitische Anliegen mit Blick auf die Schweiz. Cordula Schneckenburger, Oberstufenlehrerin und Präsidentin LSH, Heinz Rether, Vater, Primarlehrer und Kantonsrat und Andrea Brandenberger, Mutter und Schulbehördemitglied, wirken in der Diskussion mit, dies auf der Grundlage ihres Erfahrungshintergrundes als Fachpersonen, Behördemitglieder und Eltern. Moderation: Herbert Bühl.

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